Aktivitäten der Soka Gakkai in der Schweiz

Mai 2003

Eröffnung der Soka Gakkai International (SGI) Ausstellung über das Lebenswerk von Dr. Linus Pauling an der Universität Genf

Kinder besuchen die Ausstellung in der Universität Genf
Kinder besuchen die Ausstellung in der Universität Genf

Die Ausstellung "Linus Pauling and the Twentieth Century" (Linus Pauling und das 20. Jahrhundert) gastierte vom 12. Mai bis 13. Juni 2003 an der Universität Genf. Sie zeigt das Lebenswerk von Dr. Linus Pauling (Nobelpreis 1954 und 1962) und wurde im selben Jahr in der Schweiz vom 28. April bis 8. Mai im Europäischen Hauptquartier der Vereinten Nationen (UNO) in Genf präsentiert. An der Eröffnungsfeier vom 14. Mai im Centre Medical Universitaire nahmen 180 Gäste teil, unter anderem Hr. Jean-Dominique Vassalli (Vizedirektor der Universität Genf), Vertreter der Universitätsfakultät, der Vereinten Nationen (UNO) und NGOs. Professor Bruno Strasse, eine Autorität im Bezug auf das Leben und die Arbeit von Dr. Pauling, hielt einen Vortrag.

Der Sponsor dieser Ausstellung ist das SGI-Pauling-Ausstellungskomitee und liegt unter der Schirmherrschaft vom Institut der Vereinten Nationen für Abrüstungsforschung (UNIDIR), von der Universität Genf und vom Europäischen Kernforschungslabor (CERN). Unterstützt wurde sie im Weiteren von Hr. Ruud Lubbers (Hochflüchtlingskommissar der Vereinten Nationen), Hr. André Vifian (Generalsekretär der Universität Genf) und Frau Patricia Mary Lewis (Direktorin des Instituts der Vereinten Nationen für Abrüstungsforschung, UNIDIR).

Diese Ausstellung entstand im Jahre 1993 während der letzten Begegnung zwischen Dr. Pauling und SGI Präsident Daisaku Ikeda in San Francisco. Sie hatten sich erstmals 1987 in Los Angeles getroffen, dann wieder im Jahre 1990 und zweimal im Jahre 1993. Sie verfassten zusammen ein Buch mit dem Titel "A Lifelong Quest for Peace: A Dialogue", der 1992 veröffentlicht wurde. Darin besprachen sie ihr gemeinsames Ziel für Abrüstung und die Schaffung eines dauerhaften Friedens. Nach Dr. Paulings Tod schlug Hr. Ikeda der Pauling Familie vor, diese Ausstellung ins Leben zu rufen.

Seit die Ausstellung erstmals im Herbst 1997 in San Francisco (USA) gezeigt wurde, hat sie anschliessend 12 Städte in Japan und den USA besucht und über eine Million Besucher angezogen. Die Ausstellung gastierte erstmals in Europa im UNESCO Hauptquartier in Paris im März 2003 und wurde von mehr als 22’000 Besuchern besucht.