Aktivitäten der Soka Gakkai in der Schweiz

November 2001

Soka Gakkai Schweiz (SGS) feiert Gründungstag mit verschiedenen Institutionen in Versoix, Genf

UNO Flüchtlings-Hochkommissar Hr. Ruud Lubbers hält eine Rede
UNO Flüchtlings-Hochkommissar Hr. Ruud Lubbers hält eine Rede

Am 29. November 2001 feierte die Soka Gakkai Schweiz (SGS) ihren Gründungstag (18. November) im Kulturzentrum in Versoix, Genf. An der Feier nahmen nebst SGS-Mitgliedern auch Hr. Ruud Lubbers (UNO Flüchtlings-Hochkommissar, UNHCR), Gräfin Felizitas von Schoenborn (Präsidentin des Pressclubs der Vereinten Nationen in Genf), Hr. Alain Vaissade (Stadtrat und Kulturbeauftragter der Stadt Genf), Hr. René Schneckenberger (Bürgermeister von Versoix), Hr. Juan Somavia (Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation, ILO), Hr. Brunson McKinley (Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration), Botschafter aus zehn Ländern und mehrere Vertreter der UNICEF, der UNESCO und von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) teil.

In einer für diesen Empfang geschriebenen Botschaft erinnerte Daisaku Ikeda (Präsident der Soka Gakkai International, SGI) an die Geschichte der Soka Gakkai, die von dem Erzieher Tsunesaburo Makiguchi und seinem Schüler Josei Toda gegründet wurde. Beide wiesen entschieden das nationalistische Gedankengut und den japanischen Militarismus während des 2. Weltkrieges zurück und standen unermüdlich für den Frieden und die Unantastbarkeit des Lebens ein. Hr. Ikeda erklärte weiter, dass diese zwei Männer und ihre aussergewöhnliche Geschichte, die von Mut und Kampf gegen das Unglück und Leid der Menschen geprägt war, als Ausgangspunkt für die Bewegung der Soka Gakkai für Frieden und Menschenrechte gelten. Weiter forderte er dazu auf, dass "wir jetzt mehr denn je die Weisheit aller Menschen vereinen und unter der Schirmherrschaft und der Initiative der Vereinten Nationen zusammenarbeiten, um einen echten und dauerhaften Frieden für die Welt zu schaffen".

In ihrer Grussbotschaft sagte Gräfin Von Schoenborn, dass die Ideologie und Handlungen von Hr. Ikeda, die auf dem Geist des Dialogs basieren, die Menschen ermutigt, sich für Frieden und Kultur zu engagieren. Seine Bemühungen wurden auch 1983 mit dem Friedenspreis der Vereinten Nationen (UNO) gewürdigt.

Hr. Lubbers erzählte über die zahlreichen Aktionen, die ihn mit der SGI verbinden. Erstmals hatte er als Ministerpräsident der Niederlande Hr. Ikeda getroffen, dann erneut über den „Club of Rome“ und schliesslich wurde er in seiner Stellung als Flüchtlings-Hochkommissar gewahr, dass die Soka Gakkai im UNHCR zu den raren, nicht einer Regierung angehörenden Spendern zählt. Hr. Lubbers drückte der SGI, deren Werte sich auf den Humanismus basieren, seine Unterstützung aus.

Am 1. Dezember fand im Kulturzentrum der SGS in Versoix, Genf ein Tag der offenen Tür statt.