Aktivitäten der Soka Gakkai in der Schweiz
Oktober 2006
Die Soka Gakkai Schweiz präsentiert die Ausstellung "Seeds of Change" der Soka Gakkai International (SGI) während der Kulturmesse in der Stadt Lugano
Die Stadt Lugano hat vom 19. September bis 30. Oktober 2006 die kulturelle Initiative "Der Monat der Kultur" lanciert. In diesem Rahmen fand vom 12. bis 15. Oktober 2006 die Kulturmesse statt, die über 40 kulturellen und gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit gab, sich und ihre Aktivitäten zu präsentieren. Die Soka Gakkai Schweiz beteiligte sich an diesem Event mit der Wanderausstellung "Seeds of Change", die vom 12. bis 15. Oktober 2006 im Il Ciani in Lugano gastierte. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Soka Gakkai International (SGI) und der
Erd-Charta-Initiative, die auch erstmals während des
Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg (Südafrika) im 2002 dem breiten Publikum präsentiert und bis heute weltweit gezeigt wurde. Zusätzlich wurde das von der SGI mitfinanzierte und ausgezeichnete Video "A Quiet Revolution" gezeigt, das die
Ausstellungsplakate informativ ergänzt.
Die Ausstellung "Seeds of Change"
Der Blick auf die Ursachen der globalen, ökologischen und sozialen Probleme zeigt: Sie sind von Menschen verursacht und deshalb auch von Menschen zu lösen. Trotz der immensen Tragweite dieser Probleme und der Unmöglichkeit kurzfristiger Lösungen vermittelt die Ausstellung eine optimistische Botschaft.
Die Ausstellung weist auf Fakten hin, die den Zustand der Welt beschreiben. Jährlich sterben z.B. 2.2 Millionen Menschen, hauptsächlich Kinder, weil sie kein sauberes Trinkwasser und nur ungenügende sanitäre Einrichtungen haben und weltweit verhungern täglich ca. 30'000 Kinder. Diese Realität ist uns bekannt und wird doch oft wieder aus unserem Bewusstsein verdrängt. "Seeds of Change" beschränkt sich nicht darauf zu beschreiben und die Fakten zu benennen.
Die Ausstellung engagiert sich für eine "Nachhaltige Entwicklung" und definiert diese als "sich den Bedürfnissen der Gegenwart widmen, ohne nachkommende Generationen und deren Bedürfnisse zu gefährden."
Der Film zur Ausstellung "A Quiet Revolution"
Frei nach dem Motto 'Think globally, act locally' macht der Film zur Ausstellung "Seeds of Change" Mut, in der eigenen Umgebung grosse positive Veränderungen herbeizuführen und unterstützt die Ziele der Erd-Charta für eine nachhaltige Entwicklung.
Vorgestellt werden drei herausragende Beispiele, wie einzelne Menschen in Indien, der Slowakei und in Kenia dazu beigetragen haben, Probleme vor Ort in der Heimat durch ihren persönlichen Einsatz zu lösen. UN-Generalsekretär Kofi Annan und andere Experten kommen zu Wort. Aus Kenia wird das Beispiel der "Grüne Gürtel Bewegung" gezeigt, das von der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin
Wangari Maathai initiiert wurde. 2004 erhielt sie für ihr Engagement den Friedensnobelpreis. Die Kernaussage des Films ist, dass die Handlungen auch nur einer einzigen Person, eine gewaltige Änderung hervorzurufen vermag. Er ermutigt dazu, die Herausforderung anzunehmen, eine friedliche Welt aufzubauen und eine nachhaltige Entwicklung einzuleiten.




