Aktivitäten der Soka Gakkai in der Schweiz

Mai 2008

Ausstellung der Soka Gakkai International (SGi) im Genfer UNO-Sitz zur Abschaffung von Atomwaffen und zur Sicherheit der Menschheit

Volodymyr Yel'chenko hält Eröffnungsrede
Volodymyr Yel'chenko hält Eröffnungsrede

"From a Culture of Violence to a Culture of Peace: Transforming the Human Spirit" ("Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens: Wandlung des menschlichen Geistes"), eine Ausstellung der SGI über das Atomwaffenproblem im Hinblick auf die Sicherheit der Menschheit, gastierte vom 30. April bis 9. Mai 2008 im UNO-Sitz in Genf. An der im Zusammenhang mit der zweiten Sitzung der Vorbereitungskommission des Atomwaffensperrvertrags abgehaltenen Eröffnung (30. April) nahmen zahlreiche Diplomaten und Atomkraftgegner teil.

Trotz des Endes des Kalten Krieges vor fast 20 Jahren ist durch die Verbreitung von Atomwaffentechnologie die Gefahr, dass sie eingesetzt wird, gestiegen. Die 36 Tafeln der Ausstellung verdeutlichen die schrecklichen Tatsachen über Atomwaffen, die Tücken einer militärischen Denkweise und die menschlichen Bedürfnisse, die durch eine Reduzierung der Militärausgaben gestillt werden könnten.

Die Ausstellung im Genfer UNO-Sitz
Die Ausstellung im Genfer UNO-Sitz

In seiner Ansprache zur Eröffnung sagte der ukrainische Botschafter und Vorsitzender der zweiten Sitzung, Volodymyr Yel'chenko: "Diese Ausstellung ist ein gutes Beispiel dafür, was Nichtregierungsorganisationen tun können, um die Prinzipien des Atomwaffensperrvertrages voranzubringen." Weitere Sprecher waren Sergio de Queiroz Duarte, Hoher UN-Repräsentant für Abrüstung, und die Vorsitzende der Genfer Nichtregierungsorganisation Committee on Disarmament Susi Snyder.

SGI-Präsident Daisaku Ikeda unterstrich in einer Mitteilung, wie wichtig es sei, auf allen Ebenen Dialoge zu führen, um menschliche Eigenschaften wie Mitgefühl, Solidarität und Verantwortungsgefühl zu wecken und zu festigen, die entscheidend sind für die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer dauerhaften Kultur des Friedens.

Die Ausstellung wurde bereits in New York, Malaysia, Kanada sowie in Neuseelands Parlamentsgebäude gezeigt, und wird insgesamt in 30 Ländern und acht Sprachen zu sehen sein. Die aktuelle Vorführung war die erste in Europa.